Sie ist eine typische Baumart der Tieflagen und des Hügellandes, ohne im Gebirge hoch hinauf- zusteigen. So findet sie im Bayerischen Wald bei 700 m, im Schwarzwald bei 900 m und in den Alpen zwischen 800 Lind 1100 m Höhe ihre Grenze. Der Baum kommt bei uns nur ausnahmsweise, wie auf der Fränkischen Platte, in reinen Beständen vor. Vielmehr tritt er fast ausschließlich als Mischbaumart entweder einzeln eingesprengt oder in kleinen Horsten in Gesellschaft mit Eiche und Rotbuche, aber auch mit Esche, Linde, Aspe und Kiefer auf. Außer im Hochwald findet man die Hainbuche insbesondere im Nieder- und Mittelwald. Nennenswerte Reinbestände mit ausgezeichneten Stammformen bildet die Hainbuche nur in Ostpreußen und Litauen, wo sie unter Ausbildung einer eigenen Rasse nahe ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze im Wuchsoptimum steht und bis zu einem gewissen Grade die Rotbuche ersetzt. Außerhalb des Waldes wird die Hainbuche seit langer Zeit in zahlreichen Gartenformen kultiviert. Insbesondere wird sie gerne als Heckengehölz angepflanzt. |
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